Artikel über: Verwaltung von Einträgen

So fügen Sie Notizen zu einer Immobilie hinzu (intern vs. für Käufer sichtbar)

TL;DR

Fügen Sie interne Notizen hinzu, um vertrauliche Makler-Insights festzuhalten, und käufer­sichtbare Notizen, um Kund:innen einen klaren Kontext zur Immobilie zu geben. Die richtige Notizart reduziert Hin-und-her, verhindert Oversharing und hält Ihre Deal-Story sauber.


Wann Sie das verwenden sollten

  • Sie möchten Ihre eigene Analyse dokumentieren (Preisüberlegungen, Warnsignale, Verhandlungsansätze).
  • Sie möchten das Denken der Käufer:innen steuern, ohne interne Strategie offenzulegen.
  • Sie verwalten mehrere ähnliche Objekte und brauchen Gedächtnis + Kontext, statt Rätselraten.


Schritt-für-Schritt-Anleitung


Option 1: Interne Notizen (Am besten für Makler:innen-internen Kontext)

Verwenden Sie diese für alles, was die Käufer:innen nicht sehen sollen.


  1. Öffnen Sie das Portfolio.
  2. Öffnen Sie die Immobilie, zu der Sie eine Notiz hinzufügen möchten.
  3. Suchen Sie den Bereich Private notes auf der Objekt-Detailseite.
  4. Fügen Sie Ihre Notiz hinzu (z. B. Preiseinschätzung, rechtliches Risiko, Verhalten der Verkäuferseite).
  5. Speichern.


Sichtbarkeit: Nur Sie und Ihr Teammitglied, falls Sie es dem Portfolio zugewiesen haben. Käufer:innen sehen: Nichts


Option 2: Käufer­sichtbare Notizen (Am besten, um Entscheidungen der Kund:innen zu steuern)

Verwenden Sie diese, um Klarheit und Einordnung für die Käufer:innen zu schaffen.


  1. Öffnen Sie das Portfolio und wählen Sie die Immobilie aus.
  2. Gehen Sie zum Bereich Property description.
  3. Fügen Sie eine Überschrift im Beschreibungsbereich hinzu, z. B. Expert Note.
  4. Schreiben Sie klaren, neutralen, mehrwertstiftenden Kontext (z. B. „Guter Grundriss, aber nach Norden ausgerichtetes Wohnzimmer“).
  5. Speichern.


Sichtbarkeit: Käufer:in + Makler:in Käufer:innen sehen: Genau das, was Sie schreiben


Was in welche Notizart gehört


Interne Notizen – das gehört hierhin

  • Verhandlungsstrategie
  • Rechtliche oder dokumentationsbezogene Bedenken
  • Gedanken zur Preisanker-Setzung
  • Motivation oder Zuverlässigkeit der Verkäuferseite
  • Vergleiche mit abgelehnten Objekten


Wenn das Lesen dieser Notiz Ihre Verhandlungsposition schwächen würde → ist sie intern.


Käufer­sichtbare Notizen – das gehört hierhin

  • Warum diese Immobilie (teilweise) zu ihren Kriterien passt
  • Trade-offs in klarer, verständlicher Sprache erklärt
  • Dinge, die ihnen auf den ersten Blick entgehen könnten
  • Besichtigungs-Hinweise („Lohnt sich, vor Ort wegen Licht und Grundriss anzuschauen“)


Wenn es den Käufer:innen hilft, schneller zu entscheiden → ist es käufer­sichtbar.


Häufige Probleme & Tipps

  • Risiko des Oversharings:

Wir empfehlen, interne Gedanken nicht „nur der Transparenz wegen“ in Käufernotizen zu kopieren. Transparenz bedeutet nicht, rohe Analyse zu teilen.

  • Tonfall passt nicht:

Käufernotizen sollten ruhig und neutral sein. Interne Notizen können direkter formuliert werden.

  • Doppelungen:

Vermeiden Sie es, dieselbe Notiz an beiden Stellen zu wiederholen. Entscheiden Sie einmal, wo sie hingehört.

  • Plausibilitäts-Check:

Stellen Sie sicher, dass käufer­sichtbare Notizen faktengeprüft und gut begründbar sind. Gehen Sie davon aus, dass sie später erneut gelesen werden.

  • Systematik-Gewohnheit:

Schreiben Sie zuerst die interne Notiz und entscheiden Sie dann, was (wenn überhaupt) in Käufersprache übersetzt werden sollte.


Verwandte Artikel


Aktualisiert am: 10/04/2026

War dieser Beitrag hilfreich?

Teilen Sie Ihr Feedback mit

Stornieren

Danke!